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DSL-Hardware

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Das Internet ist den letzten Jahren immer günstiger und schneller geworden. Zu verdanken ist diese Entwicklung der Digital Subscriber Line (DSL). Allerdings ist der Aufbau des Internetanschlusses weit komplizierter geworden. Musste der Endverbraucher in früheren Tagen einfach ein Kabel in die Telefondose stecken, erfolgt die Installation eines DSL-Anschlusses in drei Stufen. Die richtige Hardware ist dabei der Schlüssel.

Wie funktioniert DSL und welchen Einfluss hat dies auf die Hardware?
Der Datenaustausch mit dem Internet (das eigentliche Surfen) findet mittels der Telefonkabel statt. Manch einer wird sich vielleicht daran erinnern, dass man in den Anfangstagen des Netzes nicht zeitgleich telefonieren und im Internet surfen konnte. Auch DSL verwendet die Kupferleitungen (oder mancherorts mittlerweile auch Glasfaserkabel) des Telefonnetzes. Dies bedeutet: Telefon- und Internetsignale erreichen den Endverbraucher an der gleichen Stelle und müssen getrennt werden. Diese Aufgabe übernimmt der „DSL-Splitter“. Seine Oberfläche erinnert an die Telefondose in der Wand. In die mittlere Öffnung wird das Telefonkabel gesteckt. An der Unterseite gibt es zwei Anschlüsse für Netzkabel. Das eine führt von Splitter zur Telefondose (hier ebenfalls in die Mitte stecken) und das andere Kabel leitet weiter zum Herz eines jeden DSL-Anschlusses: Dem Router.

Der DSL-Router
Der Router verarbeitet die Signale aus dem Internet und überträgt die Daten direkt an den Computer. Es gibt vier verschiedene Versionen eines DSL-Routers: Das klassische DSL-Modem übernimmt nur die geschilderte Aufgabe. Die Verbindung zum Computer wird über ein Netzkabel erzeugt. Die Entwicklung blieb dabei jedoch nicht stehen. Der WLAN-Router ist schon seit einigen Jahren weit verbreitet. Dieser garantiert ein kabelloses Netzwerk. Die Verbindung zwischen Computer und Netzwerk wird per Funk erzeugt. Außerdem können auf diese Weise mehrere Rechner zeitgleich über einen DSL-Anschluss im Internet surfen. Dies ist auch mit einem einfachen Modell des Routers möglich. Im Prinzip ist dieser ein DSL-Modem, verfügt jedoch über mehrere Kabelanschlüsse. Manche Router tragen außerdem das Telefonie-Zeichen (ein aufgemaltes Telefon) als Hinweis dafür, dass mit diesem Router DSL-Telefonie möglich ist. Bei einem Router gilt es daneben allgemein darauf zu achten, dass dieser schnell genug für den eigenen DSL-Anschluss ist. Im schlimmsten Fall ist ansonsten der DSL-Anschluss nicht benutzbar.

Fazit
Die DSL-Hardware besteht also auch im wesentlichen aus drei Elementen: Dem Splitter, der nötigen Verkabelung und dem Router. Diese Elemente werden in drei Stufen installiert. Die erste Stufe sieht die Trennung der Signale von Telefon und Internet durch den Splitter vor. Die zweite Stufe überträgt die DSL-Signale an den Router, wo dieses verarbeitet werden. Und in der letzten Stufe werden die verarbeiteten Daten an den Computer weitergegeben. Dies geschieht entweder durch ein Kabel oder durch WLAN.