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DSL-Verfügbarkeit

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Einleitung: Die Grundlagen von DSL
DSL steht für Digital Subscriber Line. Übersetzt handelt es sich folglich um einen „digitalen Teilnehmeranschluss“. Tatsächlich ist DSL jedoch ein Datenübertragungsstandard, mit dem es in der Hauptsache möglich ist, Informationen mit dem Internet auszutauschen. Die Übertragungsrate gegenüber älteren Internetanschlüssen (Modem ISDN) ist weit höher, weil ein breiterer Frequenzbereich als bisher genutzt wird. Aus diesem Grund wird die DSL-Verbindung auch immer wieder als „Breitbandanschluss“ tituliert.

Der technische Aufbau eines DSL-Anschlusses
Grundlegend sind für den Aufbau eines funktionierenden DSL-Anschlusses drei Elemente entscheidend: Die digitale Vermittlungsstelle, das Übertragungsnetz und schließlich die passende Hardware bei dem Teilnehmer zuhause. Das Internet sendet Daten, diese werden über die Telefonleitung übertragen, ein Splitter trennt dabei zwischen Internetdaten und Telefonie, die digitale Vermittlungsstelle erkennt, wohin die Daten fließen sollen und leitet diese in die entsprechenden Netze. Aus einer Baugruppe (dem Taxistand von DSL) werden sie schließlich direkt an den Teilnehmer gesandt, wo die Hardwäre (Router, Splitter) für eine fehlerfreie Anzeige der Daten sorgt. In früheren Tagen waren die Netzkabel aus Kupfer. Inzwischen wird mit Glasfaserkabeln gebaut. Dies ermöglicht eine höhere Übertragungsrate (bis zu 50 Megabyte pro Sekunde). Das neue Verfahren wird VDSL genannt.

Der Ausbau von DSL in der Bundesrepublik Deutschland
Der technische Aufbau ist vorteilhaft für die DSL-Anbieter, da sie auf die bestehenden Kupferkabel der Telefonleitungen zurückgreifen konnten. Der bundesweite Ausbaustatus von DSL beträgt deswegen 90 Prozent. Der Ausbau in städtischen Ballungsgebieten liegt sogar bei 100 Prozent. Schwächen gibt es nur noch in ländlichen Regionen. Dies liegt daran, dass die Vermittlungsstelle zu weiter vom Empfänger entfernt liegt.

Die Zukunft: Totale Netzabdeckung
Die bestehenden Schwachstellen werden jedoch beseitigt. Zum einen hat die Bundesregierung ein Programm beschlossen, nachdem DSL überall verfügbar und VDSL innerhalb der nächsten vier Jahre in 80 Prozent des Landes zu erhalten sein soll. Dabei hilft die Entwicklung, dass der Ausbau von DSL längst nicht mehr nur in der Hand der Telekom liegt. Der DSL-Markt ist komplett liberalisiert und immer mehr Firmen beginnen damit, eigene Netze zu errichten, um nicht auf die Telekominfrastruktur zurückgreifen zu müssen. So baut Vodafone in 750 Städten VDSL und kleinere Anbieter versorgen insbesondere ländliche Gemeinden mit DSL 1000 bis 6000. Der Hintergrund dieser Maßnahme ist einfach zu erklären: Sie gehen dorthin, wo Kunden noch Bedarf haben und sie nicht von der übermächtigen Konkurrenz anderer Unternehmen erdrückt werden.

Zum anderen macht das Funk-DSL, das über Mobilfunkanbieter bezogen wird, große Fortschritte. Überall dort, wo ein Mobilfunknetz besteht, kann in Zukunft über ein mobiles Empfangsgerät (zum Beispiel einen Surfstick), im Internet gesurft werden. Der kommende Übertragungsstandard LTE wird dabei Geschwindigkeiten ermöglichen, die mit einem traditionellen ADSL 6000 bis 16000-Anschluss vergleichbar sind.