Stromspartipps
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Jede Form von Energie ist teuer und das Energiesparen deshalb sehr wichtig. Im Bereich der Elektrizität bestehen im Alltag zahlreiche Möglichkeiten mit einfachen Methoden Strom zu sparen.
Das beginnt beispielsweise in der Küche beim Kochen. Die Nutzung der Nachwärme senkt ebenso wirksam den Stromverbrauch wie das Kochen mit geschlossenem Deckel. Beim Backen empfiehlt es sich auf das Vorheizen zu verzichten und 10 Minuten vor Ende der Backzeit den Ofen auszuschalten um die Restwärme zu nutzen.
Auch bei Kühl- und Gefriergeräten lässt sich Strom sparen. Neue Geräte sollten die Energieeffizienzklasse A besitzen. Die Geräte stehen optimalerweise nicht neben anderen Geräten, die Wärme erzeugen, etwa der Herd. Regelmäßiges Abtauen und intakte Türdichtungen unterstützen energiesparendes Kühlen ebenso wie eine Kühltemperatur von 7 Grad - kälter muss es nicht sein. Ein häufiges Öffnen der Tür sollte vermieden und Speisen nicht heiß hineingestellt werden.
Auch bei Waschmaschinen gelten Energieeffizienzklassen und A ist heutzutage jene, die beim Kauf gewählt werden sollte. Nicht nur mit Wasser, auch mit Strom gehen diese Maschinen äußerst sparsam um. Außerdem ist es ratsam nur ganz volle "Ladungen" zu waschen. Dazu kommt, dass für normal verschmutzte Wäsche generell 40 Grad genügen und für Kochwäsche 60 Grad statt 95. Eine Vorwäsche ist außer bei stark verschmutzter Arbeitskleidung nicht nötig.
Sehr gut sparen lässt sich bei der Beleuchtung eines Hauses. Die hauptsächliche Regel lautet: Energiesparlampen. Konventionelle Glühbirnen und auch Halogenlampen wandelt den größten Teil der Energie in Wärme statt in Licht um. Energiesparlampen benötigen bis zu 80 % weniger Strom als die anderen Leuchtmittel und halten außerdem um ein Vielfaches länger.
Beim Licht sollte auch darauf geachtet werden, dass die Räume hell gestaltet sind. Dunkle Wände und Decken schlucken Licht und erfordern selbst am Tage oftmals elektrisches Licht. In Hausfluren lohnt sich der Einsatz einer Abschaltautomatik für die Beleuchtung.
Im Bereich der Hauselektronik wird viel Strom durch Stand-by verschwendet - bis zu 90 Euro im Jahr. Es macht sich also auf der Stromrechnung schnell bemerkbar, wenn alle nicht benötigten Geräte konsequent ganz ausgeschaltet werden. Da viele von ihnen, etwa Computerbildschirme, auch im ausgeschalteten Zustand Strom ziehen, werden sie am besten an eine abschaltbare Steckerleiste angeschlossen. Dies gilt ebenso für Unterhaltungselektronik: Gerade DVD-Geräte mit ihren umfangreichen Festplatten verbrauchen ständig Strom, wenn sie können.
Bei PC-Monitoren sollte ein Röhrengerät gegen einen LCD-Schirm ausgetauscht werden, denn dessen Verbrauch liegt um die Hälfte unter dem einer Röhre. Beim Rechner sollte die integrierte Stromsparfunktion genutzt werden.
Statt eines Radioweckers, der mit Strom genutzt wird, kann auch ein batteriebetriebener Wecker morgens das Wecken erledigen. Dies verringert gleichzeitig das Risiko von Elektrosmog am Bett. Andere heimliche Stromkonsumenten sind ADSL-Router und Espressomaschinen.
Wer mit offenen Augen durch seine Wohnung geht, wird schnell auf viele Möglichkeiten stoßen einfach und effektiv Strom zu sparen.